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03.07.2001
Aktuelle Hinweise zum UpDate 7.0
Wie bei jeder Umstellung, können auch beim UpDate-Vorgang vereinzelt Schwierigkeiten auftreten. Bitte beachten Sie auch unsere Seite "Aktuelles" und nutzen Sie die Möglichkeit des Internet-UpDates mit *.BIN Dateien.
Auch wenn die Daten von einer - niedrigeren - auf eine - höhere - Version angepasst werden können und GOMSTH-SekII es auch merkt, wenn die Versionen von Programm und Datenbank nicht zueinander passen, gibt es noch andere Stellen, an denen die Arbeit mit unterschiedlichen Versionen und Installationen Probleme aufwirft. Ein solches Problem taucht gerne dann auf, wenn an mehreren Rechnern (z.B. in der Schule und zu Hause oder im Oberstufenbüro und im Sekretariat) oder auf einem Rechner mit verschiedenen Installationen (jedes Betreuungsteam soll seine eigene Installation benutzen) gearbeitet wird. Die Fächerdaten sind nämlich einmalig, müssen es auch sein, denn es wäre schlecht, wenn an einer Schule jede Jgst. eigene Fächerkürzel benutzen würde.
Aber es geht noch einen Schritt weiter: Im Datensatz eines Schülers wird nicht das von Ihnen eingegebene Kürzel eingetragen, sondern eine Fachnummer. Die zu jedem von Ihnen eingegebenen Fachkürzel gehörende Nummer steht in der Bildschirmmaske, in der Sie die Definition und Pflege der Fachdaten vornehmen, links neben dem Kürzel und kann von Ihnen nicht geändert werden (nicht zu verwechseln mit dem ganz rechts stehenden Fachcode). So hat Deutsch z.B. die Nummer 2, 45 ist Mathematik, 35 gehört zu Philosophie und die Naturwissenschaften belegen die Nummern 46 bis 49. Sie können das leicht überprüfen, wenn Sie z.B. das Kürzel für Deutsch (i.d.R. "d") einmal durch "x" ersetzen und die Änderungen abspeichern (natürlich nach dem Versuch wieder rückgängig machen). Wenn Sie jetzt einen Schüler aufrufen, wird automatisch für Deutsch immer das Kürzel "x" oder "X" verwendet.
Um bei dem Beispiel mit den Naturwissenschaften zu bleiben: ich glaube, bei der Auslieferung hat GOMSTH-SekII die Zuordnung 46 - Physik / 47 - Biologie / 48 - Chemie / 49 - unbenutzt. Auf dem Rechner zu Hause beschließen Sie jetzt, dass die alphabetische Reihenfolge besser aussieht und setzen Physik auf Nummer 49. Anschließend wundern Sie sich, dass die Daten auf dem Weg von der Schule nach Hause oder zurück scheinbar zerstört wurden. Sie sind ganz sicher, dass Sie dem Schüler Xxx in der Schule das Fach Physik noch eingegeben haben, zu Hause ist es nicht mehr da. Die Erklärung ist jetzt ganz einfach: Sie haben tatsächlich in der Schule Physik eingegeben, dabei wurde bei diesem Schüler die Nummer 46 in den Datensatz geschrieben. Zu Hause findet der Rechner diese Nummer 46 auch, findet aber dazu keinen Eintrag bei den Fachdaten (denn dort steht würde ja mittlerweile die Nummer 49 zu Physik gehören) und zeigt entsprechend auch nichts mehr an.
Oder ein anderes Problem: In der Schule hat alles geklappt mit der Versetzung, zu Hause wird niemand mehr versetzt. Fast immer waren unterschiedliche Dateien zur Fachdefintion die Ursache. In der einen waren die Fächercodes ordentlich eingetragen, in der anderen fehlten noch einige oder alle. Überhaupt sind falsche oder fehlende Fächercodes häufig Ursache der verschiedensten Fehler. Auch fehlende Fremdsprachen aus der Sekundarstufe I ("die trage ich später mal anch, wenn ich Zeit habe", und schon wars vergessen) brachten Probleme bei der Versetzung. GOMSTH-SekII konnte dann nicht zwischen fortgeführter und neueinsetzender Fremdsprache unterscheiden. Dies geschieht seit längerer Zeit nicht mehr über die Rubriken bei der Fächerdefinition, sondern nur durch einfachen Vergleich zwischen den Fremdsprachen, die in der Jgst. 11 eingetragen sind, mit denen, die als Fremdsprache der Sekundarstufe I genannt sind. Sie wissen selber, wie wichtig diese Kenntnis für die Versetzungsentscheidung ist. Seltener waren es unterschiedliche Einstellungen in der INI-Datei. Auch die sollten bei Versetzung und Warnung gleich sein, sie lassen sich aber auch aus der jeweiligen Bildschirmmaske mit der Tastenkombination "Alt-E" aufrufen und programmgesteuert anpassen.
Den beschriebenen Problemen können Sie folgendermaßen begegnen: Erlauben Sie nur dem Master-User eine Änderung der Fachdaten. Und jedesmal, wenn der Master-User die Daten hat ändern müssen, muss er für jeden Rechner bzw. jede Installation eine Kopie der Datei SBFACH.DAT weitergeben. Erlauben Sie als Master-User auch für die heimischen PCs keinen Master-User-Zugang. Auch das kann einfach durch die Weitergabe einer Kopie der SBBENUTZ.DAT mit der an einem Rechner eingestellten Benutzerverwaltung geschehen, ebenso wie Sie ja die Datei SBLIZENZ.DAT mit den Lizenzdaten an jede Installation weitergeben müssen.
Häufig ist es eigentlich unsinnig, eine Installation jedesmal erneut durchzuführen. Haben Sie eine Installation - z.B. ein Update von Version 6 auf Version 7 - einmal durchgeführt, können Sie einfach diese komplette Installation kopieren und an jeden Benutzer weitergeben. Sollten auf dem anderen Rechner die Dateien in andere Pfade kopiert werden, ist jetzt allenfalls noch die Datei SB2.INI anzupassen. Wenn Sie diese Weitergabe einer Kopie über eine selbstgebrannte CD vornehmen, bedenken Sie, dass Windows beim Kopieren von dieser CD auf eine Festplatte alle kopierten Dateien mit einem Schreibschutz versieht (Read-Only-Flag / von einer CD kann eigentlich nur gelesen werden). Diesen Schreibschutz müssen Sie dann wieder entfernen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
- Wechseln Sie auf der MS-DOS-Ebene (Fenster) in das GOMSTH-SekII-Verzeichnis und geben Sie ein: "attrib -r *.* /s" (die Leerstellen sind wichtig!).
- Wechseln Sie im Explorer in das GOMSTH-SekII-Basisverzeichnis, drücken Sie anschließend die Taste F3, achten Sie nur darauf, dass in dem Kästchen vor "untergeordnete Ordner einbeziehen" ein Häkchen steht, und starten Sie die Suche mit "starten". Klicken Sie anschließend mit der Maus einmal irgendwo in den unteren Fensterteil, in dem alle Dateien des gesamten GOMSTH-SekII-Verzeichnisbaums aufgelistet sind und markieren Sie alle Dateien durch Druck auf die Tastenkombination "Strg-A". Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf eine der markieten Dateien, wählen Sie in dem aufklappenden Eigenschaftenmenue den Unterpunkt "Eigenschaften" und entfernen Sie das Häkchen vor "Schreibgeschützt". Bestätigen Sie anschließend mit "ok".
Nun eine Erklärung der prinzipiellen Technik der Serienbriefe und den damit verbundenen Fehlern:
Serienbriefe dienen dazu, gleichaussehende Formulare (z.B. Zeugnisse) mit individuellen Daten zu füllen, woraus dann individuelle Textdateien entstehen. Benötigt wird also ein Formular (das SerienBriefFormular, ich werde es weiterhin mit SBF abkürzen), das die Form der späteren Textdatei bestimmt, sowie eine Datenquelle, die den Inhalt definiert.
Diese Datenquelle wird von GOMSTH-SekII geliefert (über die Exportlisten). Prinzipiell kann man sich eine solche Datenquelle als Tabelle vorstellen. Jede Tabelle besteht aus Spalten und Zeilen. In den Spalten finden Sie immer gleichartige Daten, z.B. in einer Spalte immer den Namen, in der nächsten den Vornamen eines Schülers. Zu jeder Spalte gibt es eine entsprechende Spaltenüberschrift, in dem genannten Beispiel könnte das sein "Name" und "Vorname". Die Zeilen der Tabelle entsprechen nun den einzelnen Schülern, alle Zellen einer Zeile enthalten die entsprechenden konkreten Angaben (Name und Vorname) zu einem Schüler.
In dem SBF wird nun immer dort, wo eigentlich konkrete Daten, z.B.ein konkreter Name oder Vorname, stehen müssten, nur die jeweilge Spaltenüberschrift ("Name" / "Vorname") angegeben (das Serienbrief-Datenfeld). Erst in dem Augenblick, wenn die Datenquelle - also die eigentliche Tabelle - mit dem SBF verbunden wird, wird in einem neuen Dokument für jede Zeile der Tabelle eine oder mehrere Seiten erstellt, in denen jede Spaltenüberschrift durch den zugehörigen Spalteninhalt in der jeweiligen Zeile ersetzt wird. Dieses "Verbinden" muss explizit aufgerufen werden.
Zusätzlich bietet WinWord die Möglichkeit, bei der Anzeige des SBF bereits die Datenfelder durch die Inhalte einer Tabellenzeile zu ersetzen. Und man kann sogar innerhalb der Tabellenzeilen blättern (also von Datensatz zu Datensatz). Dies betrifft aber immer nur die Anzeige am Bildschirm (quasi zur besseren Lesbarkeit des SBF), im Speicher befindet sich nach wie vor das eigentliche SBF mit den Namen der Datenfelder (Überschiften der Tabellenspalten). Erst durch das erwähnte explizit aufzurufende "Verbinden" wird das beschriebene neue Dokument erzeugt. Das hat zur Folge, dass alle Änderungen am SBF, auch wenn nur der Dateninhalt einer einzigen Tabellenzeile statt der Spaltenüberschriften am Bildschirm angezeigt(!!) wird, sich immer auf das SBF bezieht (und nicht auf den gerade angezeigten Datensatz) und damit das prinzipielle Aussehen aller(!!) später erzeugten Formulare (Zeugnisse usw.) beeinflusst. Wollen Sie wirklich nur den Inhalt eines einzelnen Zeugnisses (zu einem konkreten Datensatz) individuell anpassen, so müssen Sie erst durch "Verbinden" das neue Dokument erzeugen. In diesem können Sie dann die entsprechende(n) Seite(n) zu dem konkreten Datensatz anpassen und alle anderen Seiten unverändert stehen lassen.
Das Verständnis der Datenquelle als Tabelle mit Zeilen und Spalten und deren Einsatz beim Erstellen eines SBF erklärt dann auch einen anderen häufig aufgetretenen Fehler: D´dorf hat ja mal wieder neue Formulare entworfen bzw. alte erneuert. Wir sind diesem Zwang natürlich nachgekommen und haben Ihnen mit der Version 7 neue Formulare, d.h. neue SBF zugeschickt. In diesen Formularen wurden nicht nur das Aussehen, sondern auch die Inhalte geändert. Die zugehörigen SBF müssen also auch andere Daten in das Formular einbetten können. Notgedrungen wurden also auch die Exportlisten angepasst, damit diese jetzt die Daten liefern, die die neuen Formulare benötigen. Das heißt - bezogen auf die obige Beschreibung - die Tabelle wurde geändert, sie enthält jetzt andere Spalten mit anderen Daten und - konsequenterweise - auch anderen Spaltenüberschriften. Wenn Sie jetzt ein altes SBF mit einer solchen neuen Datenquelle verbinden, beschwert sich natürlich WinWord, weil es die in dem SBF vermerkten (alten) Spaltenüberschriften in der (neuen) Tabelle nicht mehr alle wiederfindet und daher nicht weiß, welche konkreten Daten statt der Spaltenüberschriften einzusetzen sind. Und umgekehrt - neues SBF mit alter Datenquelle (Tabelle) - würde es entsprechend ebenfalls nicht funktionieren können.
Vielleicht tauchten diese Probleme häufig dann auf, wenn Sie die früher von uns gelieferten WinWord-SBF an eigene Bedürfnisse angepasst haben (z.B. Einbinden eines Logos usw.) und diese - alten - SBF mit den alten Spaltenüberschriften dieses Jahr wieder benutzt haben, aber nun mit den von den neuen Exportlisten erzeugten Datenquellen mit neuer Tabellenstrukturverbinden wollten. So ist es mir selber dieses Jahr zweimal gegangen. Mein Vorteil war allenfalls, dass ich sofort die Ursache für das Problem einschätzen und es einfach korrigieren konnte. Nach diesen Erläuterungen können Sie dies hoffentlich in Zukunft auch. Durch einen frühzeitigen Test, ob der Zeugnisausdruck klappt, können solche Probleme frühzeitig erkannt und in Ruhe behoben werden. Denn gerade diese beschriebene Situation lässt sich leider nicht ganz vermeiden.
Mehrfach wurde ich auf das Abgangs- oder FHR-Zeugnis der Jgst 12/13 angesprochen. Hier steht im Text konkret "Werner-Jaeger-Gymnasium" (es handelt sich dabei um die Schule, an der ich unterrichte). Die Frage lautet jedesmal, warum kann hier nicht sofort der richtige Schulname stehen, wie auch bereits im Kopf des Zeugnisses.
Auf den ersten Blick sieht eine diesbezügliche generelle Anpassung auch so einfach aus, aber der Teufel steckt im Detail: Es steht dort nämlich der Text (sinngemäß): "... hat das Werner-Jaeger-Gymnasium ...". Wie sähe es aus, wenn der Name automatisch angepasst würde (was problemlos ginge): dann würde dort z.B. stehen "... hat das Gesamtschule Musterdorf ...". Der böse Artikel. Und soetwas wird sogar leichter übersehen und läuft eher durch als ein komplett falscher Schulname, den man einmal im Serienbriefdokument anpassen muss.
Vereinzelt kann es vorkommen, dass Sie die aus dem Internet abgeholten aktuellen *.BIN Dateien zwar per INTERUPD.BAT entpackt haben, dass aber trotzdem die bestehenden alten Dateien nicht ersetzt wurden. Vor allem bei WinWord-Zeugnisformularen tritt dieses Problem auf.Der Grund liegt darin, dass INTERUPD.BAT zwar alle BIN-Dateien entpackt, aber nur Dateien mit einem älteren (!!) Datum überschreibt und ersetzt. Wir wollen damit verhinden, dass durch alte BIN-Dateien versehentlich ein "DownGrade" durchgeführt wird. Wenn Sie auf Ihren PC eine WinWord-Datei öffnen, ändert sich normalerweise das Datum. Somit werden solche Dateien stets als "neu" angesehenen, obwohl die Inhalte evt. bereits überholt sind.
Sie können das Problem so lösen:
Kopieren Sie die aus dem Internet geladenen *.BIN-Dateien, das Entpackprogramm UNRAR.EXE und die Datei INTERUPD.BAT in ein leeres, temporäres Verzeichnis. Rufen Sie anschließend in diesem Verzeichnis INTERUPD. Die Internet-Dateien werden nun ohne Hindernisse entpackt. Dabei werden alle benötigten Unterverzeichnisse automatisch erzeugt. Kopieren Sie anschließend die entpackten Dateien - oder auch nur einzelne Dateien - in Ihre Original-Unterverzeichnisse.
Achtung!! Bei diesem Vorgehen müssen Sie selber darauf achten, dass Sie wirklich nur mit neuen, aktuellen BIN-Dateien arbeiten.
Drucklisten und Druckordner mit gleichen Namen im privaten Verzeichnis ...\DRUCKLST.PRV\... haben Vorrang vor solchen im normalen Verzeichnis ...\DRUCKLST\...
Befindet sich z.B. im privaten Verzeichnis ein Ordner LAS-ORD.TXT, dann wird der -per UpDate- neu eingerichtete Ordner zunächst nicht angezeigt.
Im Modul Drucklisten wechselt die Tastenkombination shift-F9 zwischen dem privaten und dem normalen Ordner. Eine Voreinstellung können Sie in der Datei SB2.INI im Abschnitt [DRUCKER] unter der Option "ErstStandardOrdner" eingeben.Lesen Sie dazu auch: Ergänzungshandbuch zur Version 5, Kapitel 1.12.3.
Beim UpDate-Vorgang wird die bestehende Version 4.x in GOMSTH-SekII umbenannt, z.B. in C:\SEK2.VS4
Um aus diesem Verzeichnis heraus GOMSTH problemlos starten zu können, müssen Sie allerdings in der Datei SB2.INI alle Verweise zu C:\SEK2 in C:\SEK2.VS4 ändern.
Entsprechendes gilt auch für die Version 5.x bzw. 6.x
Vermutlich sind nicht alle Fächer mit einem korrekten Fach-Code belegt worden. Überprüfen Sie unter Alt-F3 (Systemdateien), F7 (Fachnamen und -pflege), ob wirklich alle Fächer mit dem korrekten Code versehen wurden.
Wird ein Schüler nicht zum Abitur zugelassen, weil die Anzahl der Grundkurse nicht stimmt (meist werden nur 21 statt 22 Grundkurse markiert), so liegt der Fehler fast immer darin begründet, dass ein 3. oder 4. Abiturfach in den Jahrgängen 12.1 - 13.1 (bzw. 13.2) nur mündlich und nicht schriftlich belegt wurde. Ein mündlicher Abiturgrundkurs kann nicht in die Wertung für Abiturfächer einbezogen werden.
Bitte prüfen Sie daher, ob alle Abiturkurse auch richtig als schriftliche Kurse markiert wurden. Wenn Sie eine Laufbahnkontrolle über die Halbjahr 12.1 - 13.2 durchführen, werden Sie auf diesen Fehler ebenfalls hingewiesen.
Eine Abiturzulassung, welche die Zulassungskurse auch dauerhaft speichert, wird nur im Modul "Abiturzulassung" durchgeführt. Achten Sie darauf, daß Sie die Option "Fehlende Noten ergänzen" auf "NEIN" stellen. Mit dieser Optione aktivieren Sie sonst die fiktive Zulassung und die fiktiven Ergänzungen dürfen natürlich nicht gespeichert werden. Erst nach der Zulassung sind in der Abiturmaske "Ausfüllen/Abiturdaten" auch die Durchschnittsnoten, Punkte aus 13.2, usw. richtig zu sehen.
Wenn Sie lediglich im Modul "Ausfüllen/Fiktive Zulassung" die fiktive Zulassung betrachten, werden keine Änderungen beim Schülerdatensatz gespeichert.
Wenn sich Schüler freiwillig zu mündlichen Prüfungen im 1.-3. Abiturfach melden, dann tragen Sie unter AUSFÜLLEN / ABITUR-DATEN im Feld "Reihenfolge" eine Zahl von 1 bis 3 ein. GOMSTH erkennt an diesem Eintrag, dass eine freiwillige Prüfung gewünscht wird. Damit können nun verschiedene Listen, z.B. Anlage 29 gedruckt werden.
Von verschiedenen Seiten wird beklagt, dass seit neuestem die gestrichenen Kurse nicht mehr in Klammern auf dem Abiturzeugnis vermerkt werden.that's no bug, that's a feature
Hier ein Auszug aus den Ergänzungen zur Version 5:
1.7.6 Vereinfachung des Ausdrucks von Abiturzeugnissen
Beim Ausdruck von Abiturzeugnissen tauchte bisher immer ein Problem auf: Entweder wurden alle Kursnoten der Qualifikationsphase ausgegeben (u.U. eingeklammert), was jedoch nicht so ganz der APO-GOSt entspricht, oder man mußte vorher - sicherheitshalber in einer Kopie der Datenbank - alle diejenigen Noten bzw. Kurse in den jeweiligen Halbjahren löschen, die nicht mit ausgegeben werden sollten. Das kann nun deutlich vereinfacht werden:
Zunächst müssen Sie einen Standard festlegen, indem Sie in der Datei SB2.INI (siehe Kap. 1.14) den neu unterstützten Eintrag „AbiZeugnisAlle" im Abschnitt [Noten] auf „ja" oder „nein" setzen. Letzteres ist nicht unbedingt notwendig, da dies die Voreinstellung von GOMSTH-SekII ist. „Ja" bedeutet, daß alle Noten ausgegeben werden sollen, „nein" bedeutet entsprechend, daß nur die in die Zulassung eingehenden Noten ausgegeben werden.
In einem zweiten Schritt können Sie individuell bei jedem Schüler mit vom Standard abweichender Ausgabe die abweichenden Kurse markieren. Die Markierung erfolgt in der Spalte „Kurszusatz". Die Marken sind die beiden Zeichen „+" und „–".
Haben Sie als Standard „nicht alle Kurse" eingestellt bzw. akzeptiert (s.o.), ist eigentlich nur das Pluszeichen „+" interessant, das bedeutet, daß die zu diesem Kurs gehörende Note im Abiturzeugnis (u.U. eingeklammert) erscheinen soll. Sie müssen selbstverständlich nur solche Kurse markieren, die sonst nicht mit ausgegeben würden. Diese Kurse werden sonst intern so behandelt, als würde dort die Marke „–" eingetragen worden sein.
Haben Sie umgekehrt als Standard „alle Kurse" eingestellt (s.o.), so ist eigentlich nur das Minuszeichen „–" interessant, denn jetzt müßten Sie nur individuell diejenigen Kurse markieren, deren Noten doch nicht ins Abiturzeugnis gelangen sollten. Selbstverständlich würde eine bei einem in die Zulassung einzubringenden Kurs eingetragene Marke „–" keine Wirkung zeigen.
Befehlszeile: \<GOMSTH-Pfad>\SB2 <Datenbank>
Arbeitsverzeichnis: \<GOMSTH-Pfad>\
Speicher: alles automatisch
Bildschirm: Fenster
Unter Win95 kann diese Fehlersituation z.B. entstehen, wenn Sie GOMSTH-SekII im Vollbild-Modus betreiben. Wenn Sie einen Bildschirmschoner aktiviert haben, schaltet nach einer Zeit auch der VollbildModus in den Windows-Bildschirmschoner um. Ein Tastendruck oder eine Mausbewegung beendet den Bildschirmschoner und zeigt dann allerdings den "normalen" Windows-Desktop. Dass GOMSTH-SekII -im Vollbildmodus- aktiv ist, erkennen Sie lediglich an dem keinen Eintrag in der Taskleiste unten. Win95 unerfahrene Benutzer erkennen diese Situation jedoch nicht und starten GOMSTH-SekII dann neu. Bei einem zweiten Start mit der gleichen Datenbank erscheint die Fehlermeldung "Indexdateien sind möglicherweise zerstört". Spätestens bei dieser Fehlermeldung sollten Sie -unter Win95 oder im Netzwerk- überprüfen, ob evt. GOMSTH-SekII bereits gestartet wurde und in dieser Situation das Programm -ohne Reparieren der Indexdateien- sofort verlassen.
Wenn Sie GOMSTH-SekII im Fenster betreiben, wird dieser Fehler nicht so oft auftreten, da das GOMSTH-SekII-Fenster auf dem Desktop sichtbar ist.
Starten über
eine Batch-Datei
Wenn Sie GOMSTH mit der folgenden Batch-Datei starten, dann sollt ein mehrfacher Start nicht mehr möglich sein:
Starten Sie dann GOMSTH-SekII nicht über den
Befehl "SB2 ....", sondern über "SB2NET ...".
Die Batch-Datei SB2NET.BAT prüft, ob das GOMSTH-SekII
bereits gestartet wurde und gibt ggf. eine Fehlermeldung aus. Wenn Sie
sicher sind, dass GOMSTH werder auf einer anderen Station im Netz, noch
mehrfach auf Ihrem Rechner gestartet wurde, dann können Sie mit (JA)
einen Start auf jeden Fall erzwingen.
Eine weitere Ergänzung fanden wir vor kurzem in einer
PC-Zeitschrift:
Wählen Sie "Start | Einstellungen | Drucker" . In
dem folgenden Fenster klicken Sie Ihren Drucker mit der rechten Maustaste
an und wählen danach in dem folgenden Kontextmenü den Eintrag
"Eigenschaften". Klicken Sie dann im Register "Details" auf die Schaltfläche
"Anschlußeinstellungen" und entfernen Sie das Häckchen vor der
Option "DOS-Druckauftrag zwischenspeichern". Schließen Sie alle Dialogfenster.
Nun sollte das Drucken auch im Vollbildmodus kein Problem mehr sein.
Zur Korrektur kopieren Sie von Ihrer Win95-CD alle Dateien und Unterverzeichnisse von \OTHERS\CHANGCP\*.* auf Ihre lokale Festplatte. Starten Sie das Programm CHANGCP. Stellen Sie als neue Code-Page die Nummer 437 ein. Nach einem Neustart sollten alle Zeichen richtig dargestellt werden.
In MS-DOS-Boxen werden oft die Schnittpunkte von Rahmen und andere Zeichen nicht korrekt dargestellt. Was ist da los? Ganz einfach: Wenn der Zeichensatz 850 (Codepage 850) aktiv ist, werden die Schnittpunkte von Rahmen und andere Zeichen in der DOS-Box nicht richtig dargestellt, da die entsprechenden Zeichen nur im Zeichensalz 437 vorhanden sind. Der Zeichensalz 437 ist die Hardware-Codepage, und man braucht in den Dateien "config.sys" und "autoexec.bat" keine Zeilen, um sie zu aktivieren.
Dummerweise fügt aber das Windows-98-Setup in der Datei „config.sys" eine Zeile ein, die mit DEVICE DISPLAY.SYS CON .. beginnt und in der Datei „autoexec.bat" zwei Zeilen, die mit MODE CON CODEPAGE .. beginnen. Diese Befehle ändern den DOS-Zeichensatz auf 850. Falls Sie also die „config.sys" und „autoexec.bat" benutzen, müssen diese Zeilen durch Voranschreiben der Buchstaben REM deaktiviert oder ganz gelöscht werden.
Für die Darstellung von Zeichen in der DOS-Box von Windows 98 ist in erster Linie die Zeile in der Datei "system.ini" in der Sektion [386Enh] "WOAFONT=APP850.FON" zuständig. Obwohl der Zeichensatz 437 aktiv ist, verwendet das DOS-Fenster dadurch den Zeichensatz 850. Ersetzen Sie daher in der Datei "system.ini" die Zeile WOAFONT=APP850.FON durch WOAFONT=DOSAPP.FON
Nach einem Neustart des Computers wird der Zeichensatz für die Darstellung im DOS-Fenster in den Zeichensatz 437 geändert, allerdings vorerst nur im Vollbildmodus.
Legen Sie nun Ihre Windows-98-CD-ROM in Ihr CD-ROM-Laufwerk. Öffnen Sie den Ordner C:\Windows\Fonts, und löschen Sie die Schriftart "terminal". Wählen Sie im Menü "Datei" die Option "Neue Schriftart installieren". Als Quelle geben Sie den Ordner \Tools\Reskit\Config\Chdoscp\Codepage auf Ihrem CD-ROM-Laufwerk an.
Installieren Sie aus diesem Ordner die Schriftarten MS-DOS CP437 und TERMINAL(US)(SET#6). In den Eigenschaften für das MS-DOS-Fenster aktivieren Sie unter Schriftart die Option "Nur Bitmap".
Starten Sie zum Abschluss der oben geschilderten Optimierungsschritte Ihren Computer neu. Jetzt werden die Zeichen in der DOS-Box richtig dargestellt.
(Andreas Heib/jr)
Wegen des sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhätnisses wird an einigen Schulen der Din-A3-Drucker Minolta PagePro 20 eingesetzt. Aus eigener Erfahrung haben wir bemerkt, daß der mitgelieferte Druckertreiber Probleme mit einigen Anwendungen hat ( z.B. auch mit MS-Access 7.0). Auch in einer DOS-Box scheint ein gemeinsamer Betrieb mit anderen Windows-Programmen nicht möglich zu sein. An den Ursachen forschen wir noch.
So lange Sie den Minolta-Drucker nur als Din-A4-Drucker nutzen, können Sie unter Windows95 auch einen anderen Druckertreiber angeben. Da der Minolta-Drucker die PCL-Sprache versteht, funktioniert z.B. auch der Treiber des OKI-OL400ex mit dem Minolta-Drucker. Der OKI-Drucker wurde an alle Schulen kostenlos verteilt. Der OKI-Druckertreiber befinder sich auf jeder Windows95-CD.Von Herr Saretz (S&L-Datentechnik) erhielten wir folgenden Hinweis:
Der Druckertreiber von Minolta ist fehlerhaft. Installieren Sie den Druckertreiber HP Laserjet IV-SI und versuchen es mit dem Minolta
zusammen.Gruß Stefan Saretz.
Hier die wichtigsten Schritte:
Hier die wichtigsten Regeln (Beachten Sie auch Kap 2.6 des Handbuchs):
Uns wurde jetzt das Folgende Problem geschildert, das bei einigen Internet-Browsern auftrat:
Beim Abspeichern der jeweiligen Datei (in der Regel wird der Speichervorgang nur durch einen "Maus-Klick" auf den betreffenden Dateinamen ausgelöst) ändern einige Browser offensichtlich die Datei-Endung selbständig von *.BIN auf *.EXE !! Damit funktioniert natürlich die Batch-Datei "INTERUPD" nicht mehr, da dieses Programm von der Datei-Endung *.BIN ausgeht.
Die Lösung des Problems liegt darin, daß Sie entweder beim Speichern die Datei-Endung explizit angeben, oder die Datei nachträglich wieder von *.EXE nach *.BIN umbenennen.
In diesem Zusammenhang gab es zwei Probleme:
In einigen Programmversion fehlte die Kürzeldatei FCHKRZL.TXT. Diese Datei liegt nun der aktuellen Internet-Programmversion (SB2_ARC.BIN) bein.
ASDPC verwendet für die Abiturfachkombination z.T.
andere Kürzel, wie im gleichen Programm bei der Kursstatistik. So
dürfen z.B. die Fremdsprachen nicht (!!) mit angehängten Ziffern
kodiert werden. Zum Beispiel müssen alle Kurse in Französisch
(F5, F7, F9, F1) stets nur mit "F" bezeichnet werden. (Eine korrekte Abiturfachkontrolle
gemäß §13 (3) APO-GOSt ist allerdings für ASDPC damit
nicht mehr möglich!!)
Wenn Sie diese Kürzel (E5, F7, L1,..) trotzdem verwendet
haben, so bricht der Import von ASDPC ab, ohne allerdings das falsche Kürzel
anzuzeigen.
GOMSTH-SekII vermerkt übrigens die von Ihnen bereits
angegebenen konvertierten Kürzel in der Datei SB2.INI (bzw. der zur
Datenbank gehörenden INI-Datei) unter dem Abschnitt [ASDPC_KRZL].
Dort können die Zuordnungen bei Bedarf auch wieder
gelöscht werden.
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